Internationales Pétanque Turnier für Jugend und Frauen

… war nach Turnierende die beinahe schon zufriedene Aussage von Fabio Focacetti, seit Jahren Hauptorganisator und Ansprechpartner des gesamten Teilnehmerfeldes des „INTERNATIONALEN PETANQUE TURNIERES FÜR JUGEND & DAMEN DER GEMEINDE KAYL“, das mittlerweile seine 12 Auflage fand:
„… ein verdienter Turniersieg Deutschlands gegen Frankreich …“.

Nach einigen Anlaufschwierigkeiten konnte Temur Kurbanov (Hessen), als inzwischen erfahrener Kaderspieler, immer mehr seine beiden „Neulinge in Rot“ Dominique Probst (Bayern) und Sebastian Junique (Berlin) mit ins Turnier nehmen und zunehmend eine Sicherheit im Team (DPV 2) herstellen. Im Laufe des Samstags fanden die 3 immer mehr zueinander und jeder Einzelne funktionierte pünktlich zum Finale nahezu perfekt.
Um Einiges reibungsloser und von Beginn an überlegener agierte DPV 1 mit Leon Gotha (BaWü), Jenal Eileen (Saar) und Luzia Beil (Bayern) über sämtliche Vorrundenspiele am Samstag. Ohne Niederlage spielten sie sich als Gruppenerster ins Viertelfinale am Sonntag gegen ein Team aus Belgien, während DPV 2 zeitgleich ihr Viertelfinale gegen Spanien spielen musste.

Kayl_2016_1

Eileen, Leon und Luzia vor dem Viertelfinale gegen Belgien

Kayl_2016_2

Sebastian, Temur und Dominique vor dem Viertelfinale gegen Spanien

 

Nachdem beide Teams ihre Viertelfinalbegegnungen gewonnen hatten, ergab es der Zufall (!?), dass beide französische Nationalteams nach ihren gewonnenen Viertelfinalspielen, ebenso wie die deutschen Nationalteams ihr Halbfinale gegeneinander spielen mussten.

Beide deutschen Teams setzten sich erwartungsgemäß unter Druck: Leon, Eileen und Luzia wollten natürlich ihre bisherige Überlegenheit weiter behaupten, während Temur, Dominique und Sebastian nicht gewillt waren, sich ihre erarbeitete Selbstsicherheit als „2. Team“ streitig machen zu lassen.
Nach einem spannenden Halbfinale überwiegte schließlich etwas mehr Unbekümmertheit beim Team DPV 2, so dass Temur, Dominique und Sebastian durchaus verdient das Finale gegen Frankreich bestreiten durften. Auch hier hatte sich Frankreich 2 gegenüber Frankreich 1 durchsetzen können – Finale um Platz Eins: DPV 2 gegen Frankreich 2 und das kleine Finale um Platz 3: DPV 1 gegen Frankreich 1.

Wie so oft konnte beim kleinen Finale um Platz 3 nach der verlorenen Halbfinalbegegnung keine rechte Siegermentalität mehr aufgebaut werden und das Spiel ging mit einigen sehenswert spektakulären Aufnahmen in eher freundschaftlicher Atmosphäre an Frankreich: Platz 4 für Leon, Eileen und Luzia.
Beflügelt und weiter in ihrem Selbstvertrauen bestärkt, setzten Temur, Dominique und Sebastian im Finale um den 1. Platz das Team aus Frankreich zunehmend unter Druck, so dass sich die Franzosen mehr und mehr gezwungen sahen, ihre übliche Taktik (ihre Trefferquote, wenn sie ohne Druck IHR Spiel aufziehen können, ist hinreichend bekannt) nach jeder gespielten Kugel mit ihren Coaches zu besprechen – ein sicheres Zeichen bei den Franzosen, dass ihre Überzeugung schwindet.
Mit sehr konzentriert gelegten Druckkugeln von Dominique, schönen Schuss- und auch Legekugeln von Sebastian und einem mit Spielfreude und Spielwitz agierenden Temur, der sowohl auf Schuss, als auch im Legen durchweg sicher wirkte und damit auch seinen Mitspielern die nötige Ruhe vermitteln konnte, übernahm DPV 2 die Führung und gab sie auch gegen völlig verunsichert wirkende Franzosen bis zum 13:9 nicht mehr ab.

Zusätzlich zum verdienten Turniersieg konnte sich Temur schon am Samstag souverän mit 43 Punkten beim parallel organisierten Schuss-Wettbewerb als Vorrunden-Zweiter für das Halbfinale qualifizieren.
Am Sonntagmorgen war die gesamte Jugenddelegation bereits um 8.30 Uhr auf dem Spielgelände – pünktlich zum Halbfinalschießen von Anita-Dolores Barthelemy, die sich ebenfalls knapp vor Jenny Schüler bei den Frauen qualifizieren konnte. Auch sie wurde, wie selbstverständlich von der anwesenden Jugend lautstark unterstützt und motiviert und schloss in einem spannenden Finale gegen Frankreich mit dem 2. Platz ab.
Temur hatte das Halbfinale gegen Jasper Schlüpen zu schießen, der zwar hier für den Landesverband NRW antrat, aber als Kadermitglied der dpj dennoch ebenso wie Temur von Allen angefeuert wurde.
Lange konnten sich die 2 Schützen kaum voneinander absetzen, bis sich dann schließlich die Erfahrung von Temur (schließlich ist er amtierender Vize-Weltmeister-Tireur) durchsetzten konnte, so dass er gegen den „Neuling“ Jasper das Finale erreichte.
Nach einem (nur) von den Schiedsrichtern gesehenen „Fußfehler“ unterlag Temur im Finale gegen Frankreich denkbar knapp mit einem Punktestand von 35:41.

Für uns Trainer bedeutet Kayl immer sehr viele Spiele zur Vorbereitung auf ein jährliches Großereignis (in diesem Jahr die EM-Jugend in Monaco),
zusätzlich die Möglichkeit, „neue“ Spielerinnen/Spieler und unter Wettbewerbsbedingungen
und ebenso unterschiedliche Team-Konstellationen zu testen:

• 7 Vorrundenspiele
• Viertel-, Halb- und Finale = 10 Spiele
• 2. Platz beim Tireur-Wettbewerb,
• einen 4. Platz beim eigentlichen Turnier
• und einen 1. Platz beim eigentlichen Turnier

es geht immer noch besser,
aber Unzufriedenheit sieht sicher anders aus.

Bernd Wormer

Jugendnationalteam gewinnt das Internationale Jugendturnier in Kayl (L)

Erfolgreiches Wochenende der dpj in Kayl (L). Dominique Probst (Bayern), Sebastian Junique (Berlin) und Temur Kurbanov (Hessen) gewinnen am 15.-17. Juli das Internationale Jugendturnier in Kayl (L). In einem spannenden Finale setzten sie sich 13:9 gegen das französische Jugendnationalteam durch.
Luzia Beil (Bayern), Eileen Jenal (Saar) und Leon Gotha (BaWü) erreichen den 4.Platz.  Ein ausführlicher Bericht folgt in Kürze.

Internationales Jugend-Turnier in Valence (F)

Vom 03. – 06.06.2016 waren 6 Spieler/innen und die 2 Bundestrainer Jugend, Andrea Schirmer und Bernd Wormer, wie 2015 zum Internationalen Jugendturnier nach Valence (F) geladen.

Dem eigentlichen Jugendturnier am Sonntag, das vom Veranstalter für alle 4 Alters-Kategorien (Benjamins, Minimes, Cadets, Juniors) ausgeschrieben und ausgerichtet wird, war wie 2015, auf sehr hohem Niveau besetzt, zumal wieder einige Nationalteams dieses Turnier als ersten Gradmesser für die diesjährige EM-Jugend in Monaco nutzten.
Bereits für das am Samstag auf 12 Teams limitierte (Vorbereitungs-/Kennenlern-) Turnier waren die Nationalteams aus Frankreich (2 Teams), Monaco, Schweden und Deutschland (2 Teams) eingeschrieben und wurden in 2 Gruppen gelost.
Valence bietet damit an beiden Tagen genau das, was zur Vorbereitung auf ein Großevent als ausschlaggebender Entscheidungsfaktor für die Bundestrainer relevant ist: Sehr viele Spiele auf hohem Niveau.
Ebenso die Möglichkeit, am Samstag die Spieler/innen in anderer Teamkonstellation spielen zu lassen als am Sonntag, bietet den Trainern zusätzlich die Möglichkeit, die unterschiedlichen Spieler/innen auf allen Positionen und mit unterschiedlichsten Aufgaben zu testen. Wohl bereits in allen vorangegangenen Lehrgängen ausgiebig praktiziert, zeigen sich Stärken/Schwächen einzelner Spieler/innen und Teamzusammensetzungen über einen ganzen Turniertag unter „Stressbedingungen“ weitaus deutlicher.
Für den Samstag spielten als Team 1 Lea Becker, Eileen Jenal und Leon Gotha. Team 2 setzte sich aus Anna Scherer, Temur Kurbanov und Luzia Beil zusammen. Nach den Gruppen- und anschließenden Platzierungsspielen, belegten die deutschen Teams die Plätze 5 und 6.
Für den Sonntag waren die Teams neu eingeschrieben: Team 1: Leon Gotha, Eileen Jenal, Temur Kurbanov; Team 2: Lea Becker, Anna Scherer und Luzia Beil.
Team 1 musste leider in ihrem 4er-Poule trotz guter Leistung 2 knappe Niederlagen hinnehmen und scheiterte dann schließlich im anschließenden B-Turnier im 1/4-Finale.
Team 2 erreichte nach der gewonnenen Barrage im Poule das 1/8-Finale, verlor aber nach einem nervenaufreibenden Spiel gegen die späteren Halbfinalisten.
Nach vorheriger Absprache wurde kein Team aktiv von einem Coach begleitet. Das Hauptaugenmerk der Bundestrainer lag darauf, wie die Teams und die einzelnen Akteure innerhalb der zugeordneten Aufgabe im Team die jeweilige Leistung über die Tage auf ihrem maximalen Level halten konnten. Beide Bundestrainer wechselten sich bei der Beobachtung und Bewertung der einzelnen Teams ab, um nach den Spielen mit den Teams und/oder den Spieler/innen Defizite oder kritische Situationen besprechen zu können.
Sowohl für die Bundestrainer, als auch für die Spieler/innen war dennoch Bemerkenswert, welchen positiven Ausschlag aktives Coaching in schwierigen Situationen geben kann:  Alle Spieler/innen sind durchaus erfahren, schon seit Jahren auf vielen Turnieren (Jugend- wie Seniorenturniere) unterwegs und man könnte davon ausgehen, dass keine Unterstützung von Außen notwendig wäre. Trotzdem wurde in zahlreichen Situationen „auf den Coach zurückgegriffen“, als eben das Spiel deutlich in eine „falsche Richtung“ verlief, oder die Teams schlicht nicht mehr eigenständig aus einer Miserere herausfanden. Hier wurde wiederholt für alle deutlich, wie sich durch aktives Coaching in beinah ausweglosen Situationen positive Reize von Coaches setzen lassen, die ihre Spieler/innen intensiv schon seit Jahren begleiten und genau wissen, welche „Ansprache“ individuell welche Spielerin und welcher Spieler braucht, um wieder auf das gewohnte Level zurück zu finden. Noch deutlicher wird dies zusätzlich, wenn man selbst die französischen Teams NIE ohne ihren Coach an der Seite Spiele bestreiten sieht, obwohl sämtliche Spieler  ganz sicher weitaus mehr Spiele Woche für Woche auf sehr hohem Niveau absolvieren, als es für unsere deutschen Spieler/innen überhaupt möglich ist.

Alles in Allem war Valence wieder für alle Teilnehmer sehr aufschlussreich und ebenso auf dem Weg zur eigenen Weiterentwicklung ein bereicherndes Event.

Als nächste Vorbereitung steht vom 15. – 17. Juli das Internationale Turnier in Kayl (Lu) auf dem Terminplan.
Dort werden als Spieler/innen vertreten sein: Luzia Beil (Bayern), Eileen Jenal (Saar), Dominique Probst (Bayern), Leon Gotha (BaWü), Sebastian Junique (Berlin), Temur Kurbanov (Hessen).

Internationales Turnier für Jugend & Damen in Kayl

Bereits seit Jahren fest im Ablauf- und Turnierplan der dpj verankert:
(das mittlerweile) „11. INTERNATIONALE PETANQUE TURNIER FÜR JUGEND & DAMEN DER GEMEINDE KAYL“ (10.-12. Juli 2015).

Ebenso wie in jedem Jahr waren wir dort mit 2 Jugendteams vertreten:

JU_Kayl_2015

Leon Gotha (BaWü) – Jan-Philipp Krug (NiSa) – Maximilian Bahr (Berlin)
Hanh Nguyen (NRW) – Eileen Jenal (Saar) – Anna Scherer (Hessen)

Neben dem Nationalkader Frankreich, der ebenso wie Deutschland mit 2 Teams
vertreten war, waren auch Österreich, England, Italien, Schweiz, Niederlande,
Luxembourg, einige Regionalteams und einige deutsche Landesverbände im
Teilnehmerfeld

Beide dpj-Teams konnten sich souverän nach lediglich je einer Niederlage in der Vorrunde am Samstag für das A-Turnier am Sonntag qualifizieren. Obwohl sich etliche Spieler/innen zum ersten Mal international im DPV-Dress präsentieren konnten, war es schon beeindruckend, wie schnell sie sich in die ungewohnte Situation einfinden und sich als geschlossene Teams zu behaupten wussten.

Wie im Vorfeld besprochen, hatten beide Teams keinen Coach an der Seite – Ziel
war die Beobachtung und Analyse der individuellen Leistung und die Zusammenarbeit und der Umgang mit dem/im Team. Eingegriffen wurde von außen lediglich, wenn völlige Unstimmigkeiten oder eventuelle Positionswechsel dies notwendig machten. Die wenige taktischen „Fehler“ (es gibt selten ein „Richtig“ oder „Falsch“!) wurden nach jedem Spiel gemeinsam besprochen und aufgearbeitet.

Am Sonntag kam, was kommen musste:
Beide Teams wurden im Viertelfinale zusammengelost und mussten gegeneinander spielen. Das Team der Mädels konnte sich recht schnell einen Vorsprung herausarbeiten und den Jungs lief dann natürlich im Zeitspiel (60 min) die Zeit weg, was die Mädels natürlich dann wiederum clever als zusätzlichen taktischen Vorteil für sich bis zum Ablauf der Zeit ausnutzten.

Das Halbfinale
hatten die Mädels schließlich gegen das aktuelle Nationalteam der Niederlande zu bestreiten. Nach einem 3:0-Vorsprung kamen die Niederländer langsam ins Spiel und konnten bis zur letzten Aufnahme das Ergebnis auf 6:10 ausbauen. Der Schlusspfiff kam, während die anschließende Aufnahme lief – daher hatten die Mädels noch 4 Punkte vor sich, um bei Gleichstand eine weitere Aufnahme zu erzwingen. Gut gelegte Druckkugeln konnten von den Niederländern weder
geschossen noch „erlegt“ werden: Punkt (7) lag – noch 3 Kugeln auf der Hand!
Ausgerechnet die letzte der 3 Kugeln blieb an der taktisch davor platzierten Kugel der Niederländer hängen und verhinderte das durchaus verdiente Finale.

Nichtsdestotrotz:
Auch die Niederländer hatten den Sieg verdient und zogen damit ins Finale gegen Frankreich ein (wo sie sich schließlich geschlagen geben mussten).

Im Spiel um Platz 3
gegen das Nationalteam Luxembourg war für die Mädels das undankbar verlorene Halbfinale nicht vollständig verdaut und ging schließlich ebenfalls knapp verloren.

Alles-in-Allem
war das Turnier in Kayl im Sinne der ursprünglichen Zielsetzung sehr erfolgreich
und auch für die Spieler/innen ein guter Wegbereiter, um über solche positive
Erfahrungen das eigene Selbstvertrauen weiter zu stärken und daran weiter zu
wachsen. Es ist bei Jedem/Jeder viel erreicht, aber es gibt dennoch immer noch ausreichend Potential nach oben.

dpj in Kayl

Ein Bericht vom Bundestrainer Bernd Wormer.

dpj in Barcelona – der Samstag

9.00 Uhr – Spiel 1 gegen Frankreich-A:

Weiterlesen

dpj in Barcelona

Seit Freitag (5. Juli) ist ein Team der dpj im Rahmen der Vorbereitung  auf die diesjährige Jugend-WM zu Gast bei dem jährlichen Internationalen Jugendturnier in Barcelona.

Weiterlesen

Internationales Jugendturnier in Barcelona

Andre Skiba, Jannik Weis, Luis Maecker und Simon Striegel sind heute gemeinsam mit dem Bundestrainer Bernd Wormer nach Barcelona geflogen.

Weiterlesen

Deutsch-französische Jugendkaderbegegnung

Vom 06.-11.08.12 fand in Saint Avold die diesjährige deutsch-französische Jugendkaderbegegnung statt. Nach Zugverspätungen und dem Verpassen von Anschlusszügen ging es vom Treffpunkt Karlsruher Hauptbahnhof mit fast dreistündiger Verspätung mit zwei Autos auf die letzte Reiseetappe. In Saint Avold wurde uns ein herzlicher Empfang beschert, bei dem auch ein politische Vertreter des  Départements anwesend war, sowie der stellvertretende Bürgermeister von Saint Avold, der allen ein Gastgeschenk überreichte.

Weiterlesen