Jugendkader beim Deutsch-Französischen Austausch

Artikel 2 (1) der Neufassung des zwischenstaatlichen Abkommens über das Deutsch-Französische Jugendwerk von 2005 definiert die Aufgaben des DFJW:

„Das Deutsch-Französische Jugendwerk hat die Aufgabe, die Beziehungen zwischen Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und für die Jugendarbeit Verantwortlichen in beiden Ländern zu vertiefen. Zu diesem Zweck trägt es zur Vermittlung der Kultur des Partners bei, fördert das interkulturelle Lernen, unterstützt die berufliche Qualifizierung, stärkt gemeinsame Projekte für bürgerschaftliches Engagement, sensibilisiert für die besondere Verantwortung Deutschlands und Frankreichs in Europa und motiviert junge Menschen, die Partnersprache zu erlernen. Das Deutsch-Französische Jugendwerk ist ein Kompetenzzentrum für die Regierungen beider Länder. Es fungiert als Berater und Mittler zwischen den verschiedenen staatlichen Ebenen sowie den Akteuren der Zivilgesellschaft in Deutschland und Frankreich.“ (https://www.dfjw.org/dfjw)

Wie wäre dieser Denkansatz des DFJW besser umzusetzen, als durch sportlichen Austausch im Jugendsport – speziell mit Frankreich durch ein „Pétanque-Trainingslager“.

Bereits seit vielen Jahren existiert dieser „Deutsch/Französische Austausch-Lehrgang“. Im jährlichen Wechsel treffen sich jeweils 6 ausgewählte Jugendnationalspieler/innen beider Nationen, 3 Französische und 2 deutsche Nationaltrainer für eine ganze Woche um intensiv miteinander zu trainieren.

Nachdem schon 2014 diese besondere Art eines Intensiv-Lehrgangs in Nesselbach, Nähe Schwäbisch Hall, in der Boule-Anlage „Boule-Kunst“ bei Dieter Killian (http://boule-kunst.de/) durchgeführt wurde, war man 2015 in Forbach (F) zu Gast. Die Gastfreundschaft und auch die optimalen (Trainings-, Freizeit- und Kultur-) Bedingungen in Nesselbach waren auch in diesem Jahr Grund genug, wieder in der Region Hohenlohe bei Dieter Quartier zu beziehen.

Der Lehrgang diente neben den bereits erwähnten Aspekten auch der Teamfindung für die anstehende Europameisterschaft in Monaco (Ende Oktober).

Wie auch im letzten Jahr kamen die aktuell für die EM relevanten Spieler/innen zum Einsatz:

  • Luzia Beil (Bayern),
  • Leon Gotha (BaWü),
  • Sven Laube (Saar),
  • Maurice Racz (Saar),
  • Eileen Jenal (Saar) und
  • Temur Kurbanov (Hessen).

Als Dolmetscherin in diesem Jahr hatte sich dankenswerterweise die Espoir-Spielerin Hanh Nguyen (NRW) angeboten, die ihre Sache über die ganzen Tage mit Bravour gemeistert hat.

In Bezug auf Leistungssport waren selbstverständlich die intensiven Trainingsintervalle für die zuständigen Bundestrainer Andrea Schirmer und Bernd Wormer von besonderer Relevanz. Die gegenseitige Kennenlernphase der beteiligten Spieler/innen wurde im ersten Trainingsabschnitt durch die inzwischen obligatorische Mixte(D/F)-Doubletten  absolviert.

In insgesamt 16(!) Spielen über die ganze Woche, bei denen das reine Resultat (zumindest für uns Deutsche) keine Rolle spielte, hatten die Spieler/innen sowohl in den Doubletten, als auch in den Tripletten die unterschiedlichsten Aufgabenstellungen als Vorgaben zu erfüllen. Bei der großen Anzahl von konzentriert absolvierten Spielen hatten die Bundestrainer die Möglichkeit, unterschiedlichste Schwerpunkte punktuell zu testen: Unterschiedlichste Teamkonstellationen, variable Positionsvorgaben innerhalb der Teams, taktische Vorgaben, Konzentration auf die Optimierung des individuellen Bewegungsablaufs im Spiel, … Grundsätzlich wurde sowohl vor, als auch direkt nach den Spielen der jeweilige Schwerpunkt vorgegeben, bzw. die Umsetzung besprochen. Nur selten bietet sich den Bundestrainern solch eine ideale Möglichkeit, direkt auf etwaige Korrekturmaßnahmen der unterschiedlichen Bereiche zu reagieren und umgehend im Wettbewerb auf deren Auswirkungen eingehen zu können.

Auch wenn innerhalb der Trainingsintervalle nahezu grundsätzlich der sportliche Wettbewerb im Vordergrund stand, waren außerhalb der reinen Trainingszeiten in diesem Jahr wieder eine Fülle an Programmpunkten im Freizeit- und Kulturbereich vorbereitet, bei denen Dieter Killian durch seine vielfältigen Beziehungen und Kontakte vor Ort maßgeblich beteiligt war:    

  • Montag:

Besuch des Waldkletterparks beim Schloss Langenburg (http://www.waldkletterpark-hohenlohe.de/Herzlich-Willkommen?id=41) mit unterschiedlichsten Klettermöglichkeiten im „Funparcours“ und als Abschluss im „Teamparcours“ – jeweils mit (zweisprachiger) fachlich sorgfältiger Einweisung durch erlebnispädagogische Fachkräfte, die uns während des gesamten Aufenthalts zur Verfügung standen

  • Mittwoch:

Morgens: Offizieller Empfang durch und auf Einladung des Bürgermeisters der Stadt Langenburg

Gegen Abend: „Konzentrationstraining“ beim Bogenschießen, angeleitet durch einen ausgebildeten Trainer im Bogenschießen

Anschließendes Grillfest mit Hamburgern von Dieter

  • Donnerstag:

Orientierungslauf (Nationen-)gemischter 2er-Gruppen im Stadtzentrum Schwäbisch Hall mit 6 Aufgaben. Sowohl kulturelle Sehenswürdigkeiten der Stadt, als auch Mahnmale/Erinnerungsstätten an die schlimmen Verbrechen der jüngsten deutschen Vergangenheit des letzten Weltkrieges mussten gefunden und die damit verbundenen Aufgaben/Fragen gelöst werden.

Um 17 Uhr hatten schließlich die Spieler/innen die Aufgabe, am „Globe-Theater“ auf der Kocherinsel in Schwäbisch Hall für unseren Pétanquesport „Werbung“ zu machen – Touristen/Besucher/Neugierige zu informieren und zum Mitspielen zu animieren. Dazu wurde auch in einem offiziellen Pressebericht („Hohenloher Tagblatt“ http://www.swp.de/crailsheim/lokales/landkreis_schwaebisch_hall/Jugend-Nationalteams-aus-Deutschland-und-Frankreich-trainieren-intensiv;art1223081,3954732) im Vorfeld informiert. Zahlreiche Neugierige ließen sich nur zu gern von den Jugendspieler/innen anleiten und integrieren, so dass (zum Glück) mit einsetzendem Regen um 18.30 Uhr das Spektakel abgebrochen werden konnte

  • Freitag:

Ab 14 Uhr war die Bevölkerung in einer Pressemitteilung zum „öffentlichen Showtraining“ geladen.

Sehr viele Interessierte fanden sich bereits vor 14 Uhr ein und konnten so mit viel Bewunderung und Applaus das Halbfinale und das Finale des Schusswettbewerbes verfolgen. Auch die beiden anstehenden Abschluss-Tripletten wurden mit viel Anerkennung belohnt.

Als Tagesabschluss und für die Spieler/innen und Trainer als Lehrgangs-Abschluss wurde der Freitag mit bunt zusammengewürfelten Teams noch etliche Spiele mit allen Anwesenden gespielt, was erwartungsgemäß bei Allen gut ankam und auch bis in die späten Abendstunden kein Ende nehmen wollte.

 

 

Eine anstrengende Woche, aber in jedem Jahr aufs Neue das gemeinsame Resümee:

„Ein intensives Erlebnis , das sowohl die Zusammenarbeit und auch Freundschaft mit Frankreich, als auch die Zusammengehörigkeit innerhalb des Deutschen Kaders enorm unterstützt und festigt“.

 

Bericht als pdf-Datei mit Bildern.

Internationales Pétanque Turnier für Jugend und Frauen

… war nach Turnierende die beinahe schon zufriedene Aussage von Fabio Focacetti, seit Jahren Hauptorganisator und Ansprechpartner des gesamten Teilnehmerfeldes des „INTERNATIONALEN PETANQUE TURNIERES FÜR JUGEND & DAMEN DER GEMEINDE KAYL“, das mittlerweile seine 12 Auflage fand:
„… ein verdienter Turniersieg Deutschlands gegen Frankreich …“.

Nach einigen Anlaufschwierigkeiten konnte Temur Kurbanov (Hessen), als inzwischen erfahrener Kaderspieler, immer mehr seine beiden „Neulinge in Rot“ Dominique Probst (Bayern) und Sebastian Junique (Berlin) mit ins Turnier nehmen und zunehmend eine Sicherheit im Team (DPV 2) herstellen. Im Laufe des Samstags fanden die 3 immer mehr zueinander und jeder Einzelne funktionierte pünktlich zum Finale nahezu perfekt.
Um Einiges reibungsloser und von Beginn an überlegener agierte DPV 1 mit Leon Gotha (BaWü), Jenal Eileen (Saar) und Luzia Beil (Bayern) über sämtliche Vorrundenspiele am Samstag. Ohne Niederlage spielten sie sich als Gruppenerster ins Viertelfinale am Sonntag gegen ein Team aus Belgien, während DPV 2 zeitgleich ihr Viertelfinale gegen Spanien spielen musste.

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Eileen, Leon und Luzia vor dem Viertelfinale gegen Belgien

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Sebastian, Temur und Dominique vor dem Viertelfinale gegen Spanien

 

Nachdem beide Teams ihre Viertelfinalbegegnungen gewonnen hatten, ergab es der Zufall (!?), dass beide französische Nationalteams nach ihren gewonnenen Viertelfinalspielen, ebenso wie die deutschen Nationalteams ihr Halbfinale gegeneinander spielen mussten.

Beide deutschen Teams setzten sich erwartungsgemäß unter Druck: Leon, Eileen und Luzia wollten natürlich ihre bisherige Überlegenheit weiter behaupten, während Temur, Dominique und Sebastian nicht gewillt waren, sich ihre erarbeitete Selbstsicherheit als „2. Team“ streitig machen zu lassen.
Nach einem spannenden Halbfinale überwiegte schließlich etwas mehr Unbekümmertheit beim Team DPV 2, so dass Temur, Dominique und Sebastian durchaus verdient das Finale gegen Frankreich bestreiten durften. Auch hier hatte sich Frankreich 2 gegenüber Frankreich 1 durchsetzen können – Finale um Platz Eins: DPV 2 gegen Frankreich 2 und das kleine Finale um Platz 3: DPV 1 gegen Frankreich 1.

Wie so oft konnte beim kleinen Finale um Platz 3 nach der verlorenen Halbfinalbegegnung keine rechte Siegermentalität mehr aufgebaut werden und das Spiel ging mit einigen sehenswert spektakulären Aufnahmen in eher freundschaftlicher Atmosphäre an Frankreich: Platz 4 für Leon, Eileen und Luzia.
Beflügelt und weiter in ihrem Selbstvertrauen bestärkt, setzten Temur, Dominique und Sebastian im Finale um den 1. Platz das Team aus Frankreich zunehmend unter Druck, so dass sich die Franzosen mehr und mehr gezwungen sahen, ihre übliche Taktik (ihre Trefferquote, wenn sie ohne Druck IHR Spiel aufziehen können, ist hinreichend bekannt) nach jeder gespielten Kugel mit ihren Coaches zu besprechen – ein sicheres Zeichen bei den Franzosen, dass ihre Überzeugung schwindet.
Mit sehr konzentriert gelegten Druckkugeln von Dominique, schönen Schuss- und auch Legekugeln von Sebastian und einem mit Spielfreude und Spielwitz agierenden Temur, der sowohl auf Schuss, als auch im Legen durchweg sicher wirkte und damit auch seinen Mitspielern die nötige Ruhe vermitteln konnte, übernahm DPV 2 die Führung und gab sie auch gegen völlig verunsichert wirkende Franzosen bis zum 13:9 nicht mehr ab.

Zusätzlich zum verdienten Turniersieg konnte sich Temur schon am Samstag souverän mit 43 Punkten beim parallel organisierten Schuss-Wettbewerb als Vorrunden-Zweiter für das Halbfinale qualifizieren.
Am Sonntagmorgen war die gesamte Jugenddelegation bereits um 8.30 Uhr auf dem Spielgelände – pünktlich zum Halbfinalschießen von Anita-Dolores Barthelemy, die sich ebenfalls knapp vor Jenny Schüler bei den Frauen qualifizieren konnte. Auch sie wurde, wie selbstverständlich von der anwesenden Jugend lautstark unterstützt und motiviert und schloss in einem spannenden Finale gegen Frankreich mit dem 2. Platz ab.
Temur hatte das Halbfinale gegen Jasper Schlüpen zu schießen, der zwar hier für den Landesverband NRW antrat, aber als Kadermitglied der dpj dennoch ebenso wie Temur von Allen angefeuert wurde.
Lange konnten sich die 2 Schützen kaum voneinander absetzen, bis sich dann schließlich die Erfahrung von Temur (schließlich ist er amtierender Vize-Weltmeister-Tireur) durchsetzten konnte, so dass er gegen den „Neuling“ Jasper das Finale erreichte.
Nach einem (nur) von den Schiedsrichtern gesehenen „Fußfehler“ unterlag Temur im Finale gegen Frankreich denkbar knapp mit einem Punktestand von 35:41.

Für uns Trainer bedeutet Kayl immer sehr viele Spiele zur Vorbereitung auf ein jährliches Großereignis (in diesem Jahr die EM-Jugend in Monaco),
zusätzlich die Möglichkeit, „neue“ Spielerinnen/Spieler und unter Wettbewerbsbedingungen
und ebenso unterschiedliche Team-Konstellationen zu testen:

• 7 Vorrundenspiele
• Viertel-, Halb- und Finale = 10 Spiele
• 2. Platz beim Tireur-Wettbewerb,
• einen 4. Platz beim eigentlichen Turnier
• und einen 1. Platz beim eigentlichen Turnier

es geht immer noch besser,
aber Unzufriedenheit sieht sicher anders aus.

Bernd Wormer

Jugendnationalteam gewinnt das Internationale Jugendturnier in Kayl (L)

Erfolgreiches Wochenende der dpj in Kayl (L). Dominique Probst (Bayern), Sebastian Junique (Berlin) und Temur Kurbanov (Hessen) gewinnen am 15.-17. Juli das Internationale Jugendturnier in Kayl (L). In einem spannenden Finale setzten sie sich 13:9 gegen das französische Jugendnationalteam durch.
Luzia Beil (Bayern), Eileen Jenal (Saar) und Leon Gotha (BaWü) erreichen den 4.Platz.  Ein ausführlicher Bericht folgt in Kürze.

4. Lehrgang der dpj

Der 4. Lehrgang der dpj im Jahr 2016 fand als Trainings- und Turnierwochenende vom 15. bis 17. April in Viernheim statt.

Kurzfristig mussten wir, die beiden Bundestrainer Andrea Schirmer und Bernd Wormer, diesen Lehrgang nach Viernheim verlegen, da der geplante gemeinsame Lehrgang mit den Luxemburger und holländischen Jugendlichen in Beles-Metzerlach (Luxembourg) nicht stattfinden konnte.

Nach zwei Lehrgängen mit den Schwerpunkten Mental- und Techniktraining ging es bei diesem Lehrgang um Teambildung und Taktiktraining. Am Freitagabend wurden die Teams zusammengestellt und die Marschroute für die Turnierteilnahme am „Grand Prix de Viernheim“ festgelegt. Die eigenen Erwartungen und Zielstellungen der drei Teams wurden gemeinsam formuliert. Die Vorbildfunktion in Bezug auf sportlich faires Verhalten eines jeden einzelnen Spielers und der Teams in „Rot“ als DPV Team wurde nochmals thematisiert.

Der Samstag startete dann, wie gewohnt, mit einem gemeinsamen Frühstück um 7:30 Uhr. Pünktlich um 8:45 waren wir auf dem Turniergelände und konnten uns in aller Ruhe auf das Turnier vorbereiten. Nach dem gemeinsamen, inzwischen schon routiniert ablaufenden Aufwärmprogramm konnten sich alle neun Spieler auf den unterschiedlichen Bahnen einspielen und den Boden testen.

Das Turnier spielten wir in folgenden Teams:
• Leon Gotha, Eileen Jenal, Luzia Beil
• Lea Becker, Sven Laube, Temur Kurbanov
• Anna Scherer, Maurice Racz, Jasper Schlüpen

Alle drei Teams konnten die in Sie gesetzten Erwartungen bezüglich des Auftretens und der Vorbildfunktion voll erfüllen. Spielerisch konnten alle drei Teams mit den Besten mithalten. Verbesserungen sind vor allem im taktischen Bereich und natürlich in der Konstanz der Leistungen über ein gesamtes Turnier notwendig und möglich.

Leon, Eileen und Luzia erreichten nach zwei Siegen das A-Achtelfinale und schieden dort nach hartem Kampf 12:13 gegen ein stark aufspielendes Hessisches Team aus dem Turnier
aus.

Lea, Sven und Temur landeten nach einem Sieg und einer Niederlage im B-Turnier und verloren dort das Halbfinale mit 9:13 gegen ein eingespieltes Team um Frank Maurer. Anna, Maurice und Jasper gelangten gleichfalls nach einem Sieg und einer Niederlage ins B-Turnier und kämpften sich bis ins Finale. Nach sehr gutem Start und 6:0 Führung ging die Partie dann doch noch gegen das Team um Frank Maurer verloren. Das Gesamtergebnis gestaltet sich also wie folgt: ein 9. Platz im A-Turnier sowie 2. und 3. Platz im B-Turnier.

Bei einer abschließenden Trainingseinheit am Sonntagmorgen wurden Schlüsselsituationen der beobachteten Spiele nochmals besprochen und die jeweilige taktische Vorgehensweise diskutiert bzw. nachgespielt.

An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an die vielen gastfreundlichen Helfer aus Viernheim, bei denen wir uns sehr wohl gefühlt haben und die uns über das ganze Wochenende tatkräftig unterstützt haben. Allen voran ein Dankeschön an den Präsidenten des 1. Pétanque Club Viernheim 1984 e.V. Michael Tekath, der uns ohne Vorbehalte sowohl am Freitagabend als auch am Sonntagmorgen in der Halle trainieren ließ und immer bemüht war, es uns an nichts fehlen zu lassen.

Die Stimmung der Gesamtgruppe war über das ganze Wochenende durchweg positiv und entspannt – eine sehr gute Voraussetzung für die weitere Saison mit den Saisonhöhepunkten – das 1. Internationale Jugendturnier der dpj in Langenburg im September und die Europameisterschaft Juniors in Monaco im Oktober.

Bundestrainerin Andrea Schirmer

Jugendliga überregional 2016

Im siebten Jahr Jugendliga überregional kommt mit Bayern ein weiteres Bundesland dazu. Der BBPV Vorstand hat die Jugendliga überregional jetzt unter seinen Schirm genommen und wird dieses Projekt finanziell unterstützen. Auch dieses Jahr sind neue Vereine dazu gekommen. Insgesamt sind 2016 jetzt 4 Bundesländer am Start. Bewährt hat sich auch das Kinder die alleine im […]

Kadersichtung für 2016: Jugend und Espoirs

Die Sichtung der Jugend für die Saison 2016 fand, im Zuge der Umstrukturierung des Kaderkonzeptes, gemeinsam mit der Sichtung der Espoirs vom 27. bis 29. November in der Boulehalle Düsseldorf statt.

Für die Jugend waren, wie in den vergangenen Jahren, federführend die beiden Bundestrainer Andrea Schirmer und Bernd Wormer verantwortlich, die bei dieser Sichtung von Lars Schirmer und Linus Schilling aktiv unterstützt wurden.

Ablauf und die Inhalte der Espoirs-Sichtung wurden, in Anlehnung an die Sichtungsinhalte der Senioren, von Alexander Bauer konzipiert, dem über beide Tage vier weitere Trainer aktiv zur Seite standen: Ali Galloul, Horst Hein, Leo Kroll und Daniel Dias, der sich dankenswerterweise zusätzlich um die organisatorischen Belange in der Boulehalle Düsseldorf kümmerte.

Während die eigentliche Sichtung der beiden Kaderbereiche getrennt organisiert und durchgeführt wurde, gab es auch Programmpunkte, an denen die Juniors und Espoirs gemeinsam teilnahmen:

  • Im Rahmen einer Schulung am Freitagabend tauschten sich Spieler und Spielerinnen mit den Bundestrainern über bisherige Erfahrungen und Grundlagen zum Thema Mentaltraining aus, dem in unserer Präzisions-Sportart künftig sicher weitaus höherer Stellenwert eingeräumt werden muss.
  • Das gemeinsame koordinative Aufwärmprogramm vor Trainingsbeginn am Samstagmorgen und auch eine zweistündige, für einige Spielerinnen und Spieler ungewohnte Sporteinheit am Samstagabend in der Sportschule Wedau wurden von sämtlichen Teilnehmern zwar zunächst mit Unverständnis, dann aber schließlich mit wachsender Begeisterung angenommen.

Sicher nicht allein durch diese kaderübergreifenden Maßnahmen war die Stimmung der Gesamtgruppe und auch aller beteiligten Trainern über das ganze Wochenende durchweg positiv und entspannt – eine sehr gute Voraussetzung für weitere gemeinsame Unternehmungen.

Koordinatives Aufwärmtraining (Foto: Bernd Wormer)

Koordinatives Aufwärmtraining (Foto: Bernd Wormer)

Kurs „Sportassistent Pétanque“ am 12./13. Dezember

Internationales Turnier für Jugend & Damen in Kayl

Bereits seit Jahren fest im Ablauf- und Turnierplan der dpj verankert:
(das mittlerweile) „11. INTERNATIONALE PETANQUE TURNIER FÜR JUGEND & DAMEN DER GEMEINDE KAYL“ (10.-12. Juli 2015).

Ebenso wie in jedem Jahr waren wir dort mit 2 Jugendteams vertreten:

JU_Kayl_2015

Leon Gotha (BaWü) – Jan-Philipp Krug (NiSa) – Maximilian Bahr (Berlin)
Hanh Nguyen (NRW) – Eileen Jenal (Saar) – Anna Scherer (Hessen)

Neben dem Nationalkader Frankreich, der ebenso wie Deutschland mit 2 Teams
vertreten war, waren auch Österreich, England, Italien, Schweiz, Niederlande,
Luxembourg, einige Regionalteams und einige deutsche Landesverbände im
Teilnehmerfeld

Beide dpj-Teams konnten sich souverän nach lediglich je einer Niederlage in der Vorrunde am Samstag für das A-Turnier am Sonntag qualifizieren. Obwohl sich etliche Spieler/innen zum ersten Mal international im DPV-Dress präsentieren konnten, war es schon beeindruckend, wie schnell sie sich in die ungewohnte Situation einfinden und sich als geschlossene Teams zu behaupten wussten.

Wie im Vorfeld besprochen, hatten beide Teams keinen Coach an der Seite – Ziel
war die Beobachtung und Analyse der individuellen Leistung und die Zusammenarbeit und der Umgang mit dem/im Team. Eingegriffen wurde von außen lediglich, wenn völlige Unstimmigkeiten oder eventuelle Positionswechsel dies notwendig machten. Die wenige taktischen „Fehler“ (es gibt selten ein „Richtig“ oder „Falsch“!) wurden nach jedem Spiel gemeinsam besprochen und aufgearbeitet.

Am Sonntag kam, was kommen musste:
Beide Teams wurden im Viertelfinale zusammengelost und mussten gegeneinander spielen. Das Team der Mädels konnte sich recht schnell einen Vorsprung herausarbeiten und den Jungs lief dann natürlich im Zeitspiel (60 min) die Zeit weg, was die Mädels natürlich dann wiederum clever als zusätzlichen taktischen Vorteil für sich bis zum Ablauf der Zeit ausnutzten.

Das Halbfinale
hatten die Mädels schließlich gegen das aktuelle Nationalteam der Niederlande zu bestreiten. Nach einem 3:0-Vorsprung kamen die Niederländer langsam ins Spiel und konnten bis zur letzten Aufnahme das Ergebnis auf 6:10 ausbauen. Der Schlusspfiff kam, während die anschließende Aufnahme lief – daher hatten die Mädels noch 4 Punkte vor sich, um bei Gleichstand eine weitere Aufnahme zu erzwingen. Gut gelegte Druckkugeln konnten von den Niederländern weder
geschossen noch „erlegt“ werden: Punkt (7) lag – noch 3 Kugeln auf der Hand!
Ausgerechnet die letzte der 3 Kugeln blieb an der taktisch davor platzierten Kugel der Niederländer hängen und verhinderte das durchaus verdiente Finale.

Nichtsdestotrotz:
Auch die Niederländer hatten den Sieg verdient und zogen damit ins Finale gegen Frankreich ein (wo sie sich schließlich geschlagen geben mussten).

Im Spiel um Platz 3
gegen das Nationalteam Luxembourg war für die Mädels das undankbar verlorene Halbfinale nicht vollständig verdaut und ging schließlich ebenfalls knapp verloren.

Alles-in-Allem
war das Turnier in Kayl im Sinne der ursprünglichen Zielsetzung sehr erfolgreich
und auch für die Spieler/innen ein guter Wegbereiter, um über solche positive
Erfahrungen das eigene Selbstvertrauen weiter zu stärken und daran weiter zu
wachsen. Es ist bei Jedem/Jeder viel erreicht, aber es gibt dennoch immer noch ausreichend Potential nach oben.

Rangliste Juniors aktualisiert

Am 20.6. fand die offene Jugend-LM in Niedersachsen statt.

Landesmeisterin wurde Jennifer Schüler.

Die Rangliste Juniors wurde entsprechend aktualisiert. Bei den Cadets und Minimes bleibt die Rangliste unverändert.

Bericht vom internationalen Jugendturnier in Valence

Am 06./07. Juni war die dpj mit zwei Kaderteams in Valence zu Gast. Darüber und über die weiteren Planungen berichtet Bundestrainer Bernd Wormer